• Eine Tastatur ist ein Eingabegerät, das als Bedienelement eine Anzahl von mit den Fingern zu drückenden Tasten enthält. Heute sind die meisten Tastaturen elektronische Tastaturen. Es gibt aber auch andere Funktionsprinzipien, wie beispielsweise mechanische oder pneumatische Tastaturen. Tastaturen gibt es für eine Vielzahl technischer Geräte, darunter für Computer, Fernbedienungen, Telefone und Handys. Weitere mögliche Eingabegeräte und Varianten sind weiter unten aufgeführt.

    Eine Computer-Tastatur hat im Vergleich zu einer Schreibmaschinentastatur mehr Tasten, die zur Bedienung des Computers und ggf. dessen Peripherie dienen. Die Computer-Tastatur hat teilweise eine andere Tastenbelegung und auch Beschriftung. Eine feststehende Anordnung gibt es nicht, jede Systemarchitektur hat hier gewisse Eigenständigkeiten, insbesondere bei Notebooks ergeben sich durch das Platzproblem weitere Unterschiede.

    Wesentliche Unterschiede zur Schreibmaschinentastatur sind der geringere Hubweg (Distanz von der Berührung des Fingers bis zum Anschlag) sowie der geringere Energieaufwand beim Herunterdrücken der Tasten. Dadurch ist die Haptik auch anders. Einige Computertastaturen sind hintergrundbeleuchtet, so dass die Tasten auch bei Dunkelheit sichtbar sind.

    Artikel Tastatur. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:38 Uhr. URL: Tastatur auf Wikipedia

  • Als Vorschaubild, Bildvorschau, Miniaturbild (vom italienischen „miniatura“) oder Thumbnail (englisch für „Minibild“ oder „Vorschaubild“; eigentlich „Daumennagel“) werden kleine digitale Grafiken oder Bilder bezeichnet, die als Vorschau für eine größere Version dienen.

    Der Einsatz von Vorschaubildern kann unterschiedliche Gründe haben. Kleine Bilder (u.U. mit Bildkompression) haben wegen der geringeren Dateigröße eine kürzere Ladezeit als große, was besonders im Internet zum Tragen kommt. Die Ladezeit einer Webseite ist oft direkt von den darin enthaltenen Bildern abhängig, denn Bilder stellen fast immer den größten Teil der Datenmenge einer Seite dar. Wenn also eine Seite auf große Bilder verzichtet, um die Ladezeit zu verbessern, kann durch den Einsatz von Vorschaubildern sichergestellt werden, dass der Besucher trotzdem kein Detail im Erscheinungsbild der Webpräsenz verpasst. Der Besucher kann anhand der Vorschaubilder entscheiden, welches der Bilder er in voller Größe betrachten möchte. Meist genügt ein einfacher Klick auf die Vorschaubilder. Die meisten Vorschaubilder sind zusätzlich komprimiert.

    Ein weiterer Grund dafür, Vorschaubilder einzusetzen, ist deren Platzersparnis. Viele Bilder können so auf engstem Raum untergebracht werden. Der Besucher kann sich schnell einen Überblick verschaffen und bei Bedarf einzelne Bilder vergrößern. Somit kann der beschränkte Platz einer Seite effektiv genutzt und die Attraktivität durch Interaktivität weiter gesteigert werden.

    Mit steigender Rechenleistung werden Vorschaubilder heutzutage bereits automatisch von Suchmaschinen, Bildbearbeitungs- und Bildverwaltungsprogrammen sowie modernen Benutzeroberflächen wie Windows XP, KDE und GNOME generiert.

    Urheberrechtliche Bestimmungen sind bei der Verwendung von Vorschaubildern stets zu beachten.

    Artikel Thumbnail. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:39 Uhr. URL: Thumbnail auf Wikipedia

  • Das Tagged Image File Format (TIFF oder auch kurz TIF) ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten. Das TIFF wurde ursprünglich von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und Microsoft für die Farbseparation bei gescannten Rastergrafiken entwickelt. TIFF-Dateien besitzen den MIME-Typ image/tiff.

    Artikel TIFF. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:39 Uhr. URL: TIFF auf Wikipedia

  • Der Begriff Tracking (dt. für den statischen (retrospektiven) Anwendungsfall gleichbedeutend mit Spurbildung, für den dynamischen Anwendungsfall (mitlaufend, online) gleichbedeutend mit Nachführung) umfasst alle Bearbeitungsschritte, die der gleichzeitigen Verfolgung von (bewegten) Objekten dienen. Davon unterschieden wird das Tracing, das eine zeitlich versetzte Verfolgung anhand von Aufzeichnungen betrifft.

    Ziel dieser Verfolgung ist meist das Abbilden der beobachteten tatsächlichen Bewegung zur technischen Verwendung. Solche Verwendung kann das Zusammenführen des getrackten Objektes mit einem nachfolgenden Objekt sein. Solche Verwendung kann aber auch schlichter die jeweilige Kenntnis des momentanen Ortes des getrackten Objektes sein.

    Das Tracking eines Objekts und die Modellierung von dessen Bewegungsverhalten auf der Erdoberfläche folgt den Konzepten der klassischen Koppelnavigation.

    Tracking kann auch die Nachbildung eines physiologischen oder ökonomischen Prozesses betreffen.

    Artikel Tracking. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:39 Uhr. URL: Tracking auf Wikipedia

  • TrueType ist ein Standard für Fonts zur Schriftdarstellung auf Bildschirmen und Druckern (engl. „true type“: „echte Schrift“ bzw. „echter Buchstabe“). Er ist in die Betriebssysteme Windows und Mac OS integriert und unter Unix-ähnlichen Betriebssystemen mit FreeType verfügbar.

    TrueType-Schriften gehören zu den Outline-Schriften. Sie werden im Gegensatz zu Bitmap-Schriften nicht aus einzelnen Pixeln aufgebaut, sondern nach dem Prinzip einer Vektorgrafik aus Konturen. Speziell handelt es sich hier um quadratische B-Splines. Der Vorteil der Vektordarstellung ist die verlustfreie Skalierbarkeit, d. h. die Größe der Schrift ist beliebig veränderbar. Erst bei der Ausgabe auf unterschiedlichen Geräten, meist Bildschirm und Drucker, werden die Konturen mit Pixeln gefüllt. Die konkurrierende, ältere PostScript-Fonttechnologie von Adobe verwendet Bézierkurven dritten Grades (kubisch).

    Die Dateierweiterung für TrueType-Fonts unter Windows ist .ttf oder .ttc, wobei letzteres für TrueType collection steht. TTCs sind Containerdateien, die mehrere Schriften enthalten; sie teilen sich viele TrueType-Tabellen und brauchen so weniger Speicherplatz.

    Artikel TTF. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:40 Uhr. URL: TTF auf Wikipedia

  • TYPO3 ist ein freies Content-Management-Framework für Websites, das ursprünglich von Kasper Skårhøj entwickelt wurde. TYPO3 basiert auf der Skriptsprache PHP. Als Datenbank kann MySQL, aber auch etwa PostgreSQL oder Oracle eingesetzt werden. Das System wird von zwei Teams, jeweils einem für TYPO3 und einem für dessen Nachfolger mit dem Arbeitstitel Phoenix, weiterentwickelt.

    Der Name TYPO3 stammt daher, dass Skårhøj durch einen Tippfehler (englisch „typo“) bei der Entwicklung einen Teil seiner Arbeit verlor. Die Zahl „3“ wurde dem Namen schließlich angehängt, nachdem die dritte Version des Systems durch ihren Erfolg als eine Art Marke bekannt wurde.

    Zahlreiche Funktionen können mit Erweiterungen integriert werden, ohne dass ein eigener Programmcode geschrieben werden muss. Die derzeit über 5000 Erweiterungen stammen zum größten Teil von anderen Anbietern und sind kostenlos verfügbar. Erhältlich sind unter anderem News, Shop-Systeme oder Diskussionsforen. Das System ist auf Mehrsprachigkeit ausgelegt und wird von einer Anwender- und Entwicklergemeinde aus aller Welt betreut.

    TYPO3 gehört zusammen mit Drupal, Joomla! und WordPress zu den bekanntesten Content-Management-Systemen aus dem Bereich der freien Software, und wird vor allem im deutschen Sprachraum sehr häufig eingesetzt.

    Artikel TYPO3. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 13:41 Uhr. URL: TYPO3 auf Wikipedia

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