• Die Cascading Style Sheets (englische Aussprache [kæsˌkeɪdɪŋˈstaɪlʃiːts]; für stufenförmige oder (hintereinander) geschachtelte Gestaltungsvorlagen), kurz CSS genannt, sind quasi eine deklarative Sprache für Stilvorlagen (engl. stylesheets) von strukturierten Dokumenten. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML (zum Beispiel bei SVG) eingesetzt.
    Grundidee beim Entwurf von CSS war es, mittels HTML oder XML nur die inhaltliche Untergliederung eines Dokumentes und die Bedeutung seiner Teile zu beschreiben, während mittels CSS weitgehend unabhängig davon die konkrete Darstellung (Farben, Layout, Schrifteigenschaften usw.) der Teile festgelegt wird. Elemente eines Dokumentes können z. B. aufgrund ihres Elementnamens (z. B. alle Linkelemente), ihrer ID oder auch aufgrund ihrer Position in diesem Dokument (z. B. alle Bildelemente innerhalb von Linkelementen) identifiziert werden. Mithilfe von CSS-Regeln können deshalb für jedes Element die konkreten Werte für bestimmte Darstellungsattribute festgelegt werden. Diese Festlegungen können an zentraler Stelle erfolgen, ggf. sogar in einem separaten Dokument, was ihre Wiederverwendung für andere Dokumente erleichtert. Daneben enthält CSS ein Vererbungsmodell für Auszeichnungsattribute – deshalb cascading – das die Anzahl nötiger Definitionen vermindert. CSS ermöglicht allenfalls auch die diskretionäre Auszeichnung von Teilen eines Dokuments.

    Mit CSS ist es möglich, für verschiedene Ausgabemedien (Bildschirm, Papier, Projektion, Sprache) unterschiedliche Darstellungen vorzugeben. Das ist nützlich, um zum Beispiel Hyperlinks beim Drucken extra aufzuführen oder für Geräte mit geringerer Auflösung (zum Beispiel PDAs oder Mobiltelefone) die Anzeige mit Rücksicht auf die geringere Seitenbreite und -höhe anzupassen.

    Neben verschiedenen Möglichkeiten, Farben und Schriften einzustellen, erlaubt CSS auch, Elemente frei zu positionieren oder Hintergrundbilder festzulegen.

    CSS gilt heute als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten.

    Artikel Cascading Style Sheets. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:49 Uhr. URL: Cascading Style Sheets auf Wikipedia

  • Ein Content-Management-System (CMS, deutsch „Inhaltsverwaltungssystem“) ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) zu meist Webseiten, aber auch anderen Medienformen. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen.

    Aufbauschema eines aufwendigen CMS
    Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden gegebenenfalls erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert. Je nach Anwendung kann auch eine Rechteverwaltung zum Einsatz kommen.

    Joomla, Drupal, TYPO3 und Wordpress zählen zu den bekanntesten Open-Source-CMS. Wordpress und Joomla sind derzeit die meistverwendeten. Von zahlreichen Behörden der deutschen Bundesregierung (z. B. Bundesverwaltungsamt, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Ministerien) wird der Government Site Builder (GSB) zur Pflege ihrer Onlineauftritte eingesetzt.

    Artikel Content-Management-System. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:49 Uhr. URL: Content-Management-System auf Wikipedia

  • Kopieren und Einfügen (auch Kopieren und Einsetzen; englisch Copy and Paste, copy & paste, copy ’n’ paste, abgekürzt C&P) ist ein zweistufiges Prinzip der Übertragung von Daten zwischen Software-Anwendungen.

    Zuerst werden die zu übertragenden Daten aus einer Anwendung heraus in einen Zwischenspeicher übertragen (copy ‚kopieren‘). Von dort aus können sie dann in derselben oder einer anderen Anwendung des Nutzers beliebig oft wieder eingelesen werden (paste ‚einfügen‘), da die Daten im Zwischenspeicher erhalten bleiben.
    Sonderfall des Copy & Paste ist das Ausschneiden und Einfügen (engl. Cut and Paste, oder Verschieben, Move), bei dem das betroffene Element am Ursprungsort nach dem Kopieren zusätzlich gelöscht wird – sonst besteht keinerlei Unterschied.

    Artikel Copy & Paste. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:49 Uhr. URL: Copy & Paste auf Wikipedia

  • Der cron-Daemon ist eine Jobsteuerung von Unix bzw. unixartigen Betriebssystemen wie Linux, BSD oder Mac OS X, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) automatisch zu einer bestimmten Zeit ausführen kann.

    Häufig führt der Cron-Daemon wichtige Programme für die Instandhaltung des Systems aus, wie zum Beispiel Dienste für das regelmäßige Archivieren und Löschen von Logdateien.

    Artikel Cronjob. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:50 Uhr. URL: Cronjob auf Wikipedia

  • Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Kanäle, die den Nutzer zielgerichtet über die verschiedenen Medien führt und auf einen Rückkanal verweist.

    Artikel Crossmedia. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:50 Uhr. URL: Crossmedia auf Wikipedia

  • Ein Cursor (engl. cursor, von lat. cursor 'Läufer') (auch: Einfügemarke, Schreibmarke, Eingabemarkierung) markiert in einem Computerprogramm die aktuelle Bearbeitungsposition im Bildschirm. Bei einem Textverarbeitungsprogramm oder -editor zeigt er die Stelle auf dem Bildschirm, an der Tastatureingaben eingefügt werden. Dieser Cursor wird meist als senk- oder waagrechter Strich oder als rechteckiger Block (Grafik) dargestellt.

    Cursors existieren in zwei verschiedenen Ausprägungen: Entweder sie markieren eine Position zwischen zwei Daten (oft durch einen schmalen senk- oder waagrechten Strich symbolisiert) oder die Position eines Datums selbst (daher die Blockdarstellung).

    Der Begriff Cursor wird allerdings in der Informatik nicht nur für Textverarbeitungen verwendet, sondern bezeichnet allgemein die Einfüge- oder Bearbeitungsposition innerhalb einer Liste von Daten. So existiert der Begriff beispielsweise auch im Zusammenhang mit relationalen Datenbanken, wo er die Datenstruktur darstellt, die die aktuelle Position bei einer Abarbeitung von Datensätzen angibt.

    Auch der Mauszeiger auf dem Desktop, welcher mit einem Zeigegerät bewegt und genutzt wird, wird manchmal Cursor genannt, in der Windows-Dokumentation "mouse cursor", sonst aber weit überwiegend "mouse pointer". Bei Touchscreens ist der Cursor oft nicht sichtbar. Der Druckpunkt des Fingers oder Zeigestifts wird dann als Cursorfokus bezeichnet.
    Unter Microsofts Betriebssystem MS-DOS stellte ein blinkender Unterstrich den Cursor dar. Im deutschen Sprachraum wurde diese Stelle am Bildschirm als Eingabeaufforderung bezeichnet. Unter Windows kann man heute noch unter Start → Programme → Zubehör einen Link zur Eingabeaufforderung finden, der dann ein Fenster mit schwarzem Hintergrund und blinkendem Unterstrich öffnet.

    Artikel Cursor. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:51 Uhr. URL: Cursor auf Wikipedia

  • Customer-Relationship-Management, kurz CRM (dt. Kundenbeziehungsmanagement) oder Kundenpflege, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungs-Prozesse. Die dazu gehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. In vielen Branchen (z. B. Telekommunikation, Versandhandel, Dienstleistungsunternehmen) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt, was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken soll.

    Artikel Customer Relationship Management. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
    Bearbeitungsstand: 11.07.2012 12:54 Uhr. URL: Customer Relationship Management auf Wikipedia

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